Station Nr. 50

Hürth-Hermülheim

Knotenpunkt der Leitungstrassen

[Wanderweg Km 113,2]

In Hermülheim wurde das Wasser der Vorgebirgsquellen zusammengeführt und in einer Sammelleitung in die CCAA geleitet; seit etwa 80 / 90 n. Chr. wurde in dieser Leitung das Eifelwasser nach Köln transportiert.

Der Wasserversorgung des antiken Köln diente Anfang des 1. Jahrhunderts n. Chr. eine an der Quelle des Hürther Baches beginnende Fernwasserleitung. Nach und nach bauten die Römer weitere Leitungen von den Quellen bei Berrenrath, Aldenrath, Frechen und Bachem, die hier bei der (späteren) Hermülheimer Burg an die um 30 n. Chr. gebaute Hürther Leitung angeschlossen wurden.

Nach der Erhebung Kölns zur Colonia Claudia Ara Agrippinensium / CCAA (um 50 n. Chr.) wurde die zur Stadt führende Leitung hier beginnend aufgestockt, um einen höher liegenden Wasserturm in der neuen Kölner Stadtmauer erreichen zu können.

Als weitere Leitung wurde, wiederum hier am späteren Burggelände, die zwischen 80 und 90 n. Chr. gebaute Eifelwasserleitung an die bestehende Vorgebirgsleitung angeschlossen. Diese 95,4 Kilometer lange Wasserleitung versorgte das antike Köln täglich mit rund 20 000 m3/ d Trinkwasser aus den Quellen in der Nordeifel.

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