Station Nr. 48

Hürth-Hermülheim

Blick auf das Rheintal und Köln

[Wanderweg Km 108,7]

Die ehemalige Luxemburger Straße ist der Nachfolger der Römerstraße Köln–Trier (Agrippastraße).

Auf dem Sporn der Abraumhalde des in diesem Bereich in den 1920er Jahren aufgegebenen Braunkohlentagebaus Hürtherberg führt der Römerkanal-Wanderweg zu einem Aussichtspunkt mit einem herrlichen Blick über die Kölner Bucht bis hin zum Siebengebirge rechter Hand. Bezüglich der Lage der Kölner Innenstadt (und damit der Lage der antiken Colonia Claudia Ara Agrippinensium) mag man sich am bei gutem Wetter klar erkennbaren Kölner Dom orientieren. Dort lag auch das Ziel der Eifelwasserleitung. Die Trasse der Eifelleitung verläuft in diesem Abschnitt entlang der unteren Hangkante des Vorgebirges. Sie kommt hier von Südosten (Fischenich), verläuft in Richtung Hermülheim und kreuzt mit ihrem Verlauf die Luxemburger Straße fast rechtwinklig. Linker Hand markiert die Pfarrkirche St. Severin ungefähr einen Punkt im Trassenverlauf des Römerkanals.

Neben der Eifelwasserleitung ist von hier aus ein weiteres antikes Bauwerk gut zu erkennen: Dabei handelt es sich um die Römerstraße Köln–Trier (Luxemburger Straße), die zu Füßen dieses Standortes Richtung Innenstadt verläuft.

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