Station Nr. 43

Bornheim-Brenig,

Blick auf den Trassenverlauf des Römerkanals

[Wanderweg Km 83,0]

Die römische Eifelwasserleitung erreicht unweit von dieser Station den östlichen Rand des Villerückens. Dieser Standort ermöglicht nicht nur einen herrlichen Ausblick über Bornheim auf das Rheintal, sondern macht auch ein besonderes Problem der römischen Ingenieure beim Bau der Eifelwasserleitung deutlich: Da die Eifelwasserleitung als reine Gefälleleitung konzipiert war, musste sich ihr Trassenverlauf an das Geländerelief regelrecht anschmiegen und dabei jeden Bergsporn umrunden und jedes Seitental ausfahren. Hier am Vorgebirgshang hätten bei einem allmählichen Abstieg der Trasse in das Rheintal zahlreiche Kurven und Bögen die Leitung erheblich verlängert. Um Baukosten zu sparen, wurde deshalb der Vorgebirgshang bis Waldorf mit rund 4,5 % Gefälle abrupt durchfahren. Nach dieser Steilstrecke konnte man im weiteren Verlauf der Wasserleitung dem Fuß des Vorgebirges bis Hürth-Hermülheim auf einer relativ gestreckten Linie folgen.

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