Station Nr. 38

Swisttal-Buschhoven, Einstieg in den Römerkanal

[Wanderweg Km 73,7]

Das Besondere an diesem Aufschluss ist, dass man hier die antike Wasserleitung nicht – wie bei anderen Aufschlüssen – von der Seite einsehen kann, sondern dass dieses Kanalstück von oben zugänglich gemacht worden ist. An diesem Einstiegschacht wird vorstellbar, wie in römischer Zeit die Inspekteure und Reparaturtrupps in die Leitung eingestiegen sein müssen.

Die Leitung liegt bei diesem Aufschluss außergewöhnlich tief im Erdreich. Man musste die Baugrube hier besonders tief einschneiden, da die Höhenlage der Leitung durch die Umfahrung des Swistbachtales und die Aquäduktbrücke zwischen Rheinbach und Meckenheim vorgegeben war – man durfte die Leitung aber auch nicht zu tief verlegen, um noch genügend Gefälle für die Überquerung des Villerückens zur Verfügung zu haben. Das Gefälle beträgt wegen der besonderen Probleme bei der Überquerung des Villerückens nur 0,12 %.

Der Aufschluss liegt im Garten einer Gaststätte mit dem beziehungsreichen Namen „Zum Römerkanal“ – zum Wohlsein!

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