Station Nr. 33

Rheinbach, Blick auf den Trassenverlauf

der ehemaligen Swisttal-Brücke

[Wanderweg Km 65,0]

Die ehemalige Aquäduktbrücke über den Swistbach aus der Vogelschau, Versuch einer Rekonstruktion.

Die 95,4 km lange römische Eifelwasserleitung war als reine Gefälleleitung gebaut worden. Um den Rücken des Vorgebirges zu überwinden, mussten die römischen Baumeister eine 20 km lange Umwegschleife bis weit in das Swistbachtal zwischen Rheinbach und Meckenheim ausbauen. Im Scheitelpunkt dieses Trassenbogens war eine Aquäduktbrücke zu errichten, die ehemals gewaltige Ausmaße hatte: Die Wasserleitung wurde auf einer ca. 1.400 m langen und 11 m hohen Brücke durch das Tal geführt.

Die bis auf die Talüberquerungen unterirdisch geführte Wasserleitung trat zur Swistbachüberquerung unweit von hier aus dem Boden, verlief anschließend auf der Brücke und verschwand danach bei Lüftelberg wieder im Erdreich. Durch mittelalterlichen Steinraub ist von der Aquäduktbrücke – bis auf die bei Station 34 zu fi ndenden Spuren von Bauschutt – heute nichts mehr zu sehen.

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