Station Nr. 26

Euskirchen-Palmersheim, Trassenverlauf

der römischen Eifelwasserleitung nach Köln

[Wanderweg Km 52,0]

Bei einem Neubau am Rande der Ortslage von Palmersheim wurde beim Ausheben der Baugrube der Römerkanal angetroffen. Da der Kanal selbst durch mittelalterlichen Abbruch zerstört worden war, konnte man die erhaltene Packlage (Stickung) sehr schön sehen.

In früheren Zeiten spielte der Verlauf der römischen Eifelwasserleitung nach Köln auch bei der Gliederung des ländlichen Raumes eine Rolle. Da sich selbst bei unterirdischem Verlauf der Leitung der römische Begleitweg noch jahrhundertelang erhalten hatte, bediente man sich dieses deutlichen und eindeutigen Geländemerkmales gern bei der Festlegung z. B. von Gemeindegrenzen. Aber auch der Begleitweg selbst war an vielen Orten noch bis in unsere Zeit in Nutzung gehalten worden. Durch Flurbereinigungen und kommunale Neuordnungen sind diese Wege und Grenzen zwischenzeitlich aber oft verändert worden.

Der hier von Westen (aus Richtung Stotzheim) auf die unter Naturschutz stehende Kastanie zuführende Feldweg ist ein Relikt aus römischer Zeit; er verläuft unmittelbar neben der Trasse der römischen Wasserleitung.

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