Station Nr. 24

Euskirchen-Stotzheim,

Kalksinterverwendung in der Hardtburg

[Wanderweg Km 47,7]

Kalksinterbruchstück im Mauerwerk der Hardtburg

Die von Wassergräben umgebene zweiteilige Burg stammt aus dem frühen 12. Jahrhundert. Vom Typ her handelt es sich um eine Motte (französisch motte: Hügel), denn der Hauptburghügel ist mit dem Aushub des künstlich angelegten Wassergrabens aufgeschüttet worden. In der Hauptburg befindet sich der quadratische Wohnturm, der von einem doppelten Mauerring umgeben ist und durch ein Zwingersystem ehemals nur von der Vorburg aus zu erreichen war.

Auch in der Hardtburg fi nden wir Reste von Baumaterial, das den Ursprung „Steinbruch Römerkanal“ eindeutig erkennen lässt. Allerdings sind es nur ganz wenige Bruchstücke von Kalksinter, die wir hier identifi zieren können: Ein einzelnes Stück ist in der Südecke des Wohnturmes etwa in Augenhöhe verbaut. Die deutliche Schichtung des Materials lässt die Herkunft zweifelsfrei erkennen.

Wanderer, die in Begleitung ihrer Kinder sind, können hier ein kleines Suchspiel veranstalten: Vielleicht gelingt es den mitwandernden Kindern, im Mauerwerk des Hardtburgturmes noch weitere Kalksinterstücke ausfi ndig zu machen. Viel Spaß beim Diskutieren!

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