Station Nr. 18c

Mechernich (Hombusch),

Trassenverlauf des Römerkanals mit Aufschlüssen

[Wanderweg Km 35,4]

Verlauf des Römerkanals im Hombusch. Auf der Arbeitsterrasse sind zwei Trassen nachgewiesen: eine für die provisorische Leitung aus Holz (rot gestrichelt) und die Trasse des Steinkanals (blau).

Im Hombusch waren bei den archäologischen Untersuchungen zwei parallel geführte Trassen nachgewiesen worden: eine provisorische Holzrohrleitung und parallel dazu der steinerne Kanal. Damit konnte die Wasserversorgung der CCAA behelfsweise in Betrieb genommen werden – gleichzeitig konnte man am Durchstich des Bergsporns „Grüner Winkel“ (Station 19) und am Steinkanal weiterbauen.

Zum Ausbau der endgültigen steinernen Leitung verbreiterte man die Arbeitsterrasse bergseitig. Am neuentstandenen Hangfuß hob man den Baugraben für den Steinkanal aus und baute ihn wie üblich in einer frostsicheren Tiefenlage.

Eine Auffälligkeit in der Baustellenplanung tritt auch im Hombusch ganz deutlich zutage: Die Brücken müssen in diesem Trassenabschnitt bereits vor der Verlegung der provisorischen Leitung fertiggestellt gewesen sein, denn im archäologischen Befund konnte festgestellt werden, dass die Trassen von Holz- und Steinkanal jeweils bei Bachüberquerungen zusammenkommen, um diese Hindernisse zu überwinden.

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