Station Nr. 5
Kall-Urft, Aufschluss des Römerkanals
[Wanderweg Km 7,1]

Beim Ausbau eines Wirtschaftsweges wurde hier ein ca. 80 m langes Stück der Eifelwasserleitung freigelegt; dabei stürzte ein Teil des Gewölbes ein. Der Blick ins Leitungsinnere zeigt die Gussbetonrinne (Opus caementicium), die auf der Sohle und den Wangen mit einer dünnen Schicht von rötlichem Wasserputz (Opus signinum) bestrichen ist. Der Putz hatte bei seiner Anmischung durch einen Zuschlag von zerstoßenen Ziegelsteinen nicht nur seine rötliche Färbung, sondern auch seine hydraulische Wirkung erhalten und sorgte auf diese Weise für die Dichtigkeit der Leitung.

Nur wenige Meter unterhalb dieser Fundstelle ist der Römerkanal bei der Anlage eines forstwirtschaftlichen Weges komplett durchschnitten worden. Auch hier sind Reste des Bauwerks erkennbar.

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