Detaillierte Wegbeschreibung:
Die Etappe beginnt unmittelbar an der Haltestelle Euskirchen-Kreuzweingarten (S). Nach dem Überqueren der Gleise wird dem asphaltierten Radweg ein kurzes Stück nach rechts gefolgt, bevor ein Pfad abzweigt und den Berg hinauf führt. Nach einigen Kehren ist das mächtige Gipfelkreuz auf dem Alten Burgberg erreicht und ein herrlicher Blick auf Kreuzweingarten kann in Ruhe genossen werden. Weiter geht es auf einem bequemen Wanderweg durch schönen Laubwald zu einem faszinierenden Gemäuer: zur Ruine der Hardtburg (1). Wer nun aufgrund der topografischen Gegebenheiten mit einer Höhenburg rechnet, wird sehr überrascht sein. Der unmittelbare Weg zu der gut erhaltenen Ruine wird durch einen Burggraben „versperrt“ – die Anlage wurde im 
 11. /12. Jh. als Wasserburg erbaut. Die Besichtigung der teilweise frei zugänglichen Burgruine sollte nicht versäumt werden. Hinweis: Nebenstehendes Wohnhaus und Forstdienststelle befindet sich in Privatbesitz und ist nicht zugänglich! Dabei gilt es aber zu beachten, dass Dohlen, Turmfalken und verschiedene Fledermausarten den Turm als optimale Brut- und Aufzuchtstätte ausgemacht haben. Zur Brutzeit ist dieser geschlossen. Nach wenigen hundert Metern eröffnet sich nahe dem Ortsrand von Stotzheim ein herrlicher weiter Blick über fruchtbares Land hin zum Gebirgszug Ville. Wiesen und Felder sind auf den nächs-ten Kilometern die ständigen Begleiter, dabei werden kurz nacheinander die Ortschaften Niederkastenholz, Flamersheim (2) sowie Palmersheim passiert. Kurz hinter Flamersheim wartet mit der ehemaligen Wasserburg Ringsheim (3) bereits der nächste historische Ort. Das Gemäuer ist das einzige Bauwerk, welches von der im 17. Jh. wüst gefallenen Siedlung Ringsheim erhalten geblieben ist. Nach einer langen Geraden wird man von den Bahngleisen bis zu einer Landstraße am Stadtrand von Rheinbach begleitet. Nach deren Überquerung hält man sich rechts auf dem Fußweg durch ein Wohngebiet und geht bis zum schmalen Wallbach sowie der unmittelbar angrenzenden Rosenstraße. Weiter geht es geradeaus in die Fliederstraße, der bis zum Kreisel gefolgt wird. Hier biegt man nach links in die Münstereifeler Straße ab und wandert geradeaus, bis man erneut auf einen Kreisel trifft und sich damit schon fast im Zentrum von Rheinbach befindet. Geradeaus sind es über die Bahnhofstraße nur etwa 300 Meter zum Bahnhof. Der Römerkanal-Wanderweg setzt sich nach rechts über die Straße Vor Dem Dreeser Tor in Richtung Altstadt fort. In Rheinbach empfiehlt sich ein Besuch des Naturparkzentrums Himmeroder Hof und des Glasmuseums.

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